WESTERNREITEN

Die "Cowboys"

 

Große Hüte, Chaps und lange Sporen - das sind ihre Markenzeichen. Doch den Begriff Cowboys hören die Reiner nicht gerne. Reining, die Westernpferde-Dressur, ist längst zum ernstzunehmenden Sport geworden.

Die Anfänge der Westernreiterei in Deutschland liegen rund 30 Jahre zurück. Damals waren es zunächst Jugendträume von Bonanza und Old Shatterhand, die viele Reiter vom Dressur- in den Westernsattel umsteigen ließen. Inzwischen hat sich hierzulande wie überall in der Welt eine Westernsportszene etabliert. Nach wie vor tonangebend sind jedoch die USA, das Ursprungsland des Westernreitens. Der sportliche Stellenwert wurde spätestens mit der Anerkennung durch die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) im Jahr 2000 deutlich. Seither kümmert sich ein eigener Disziplinbeirat des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) um die Belange der Reiner.

Diese Dressur im Western-Reitstil wird fast ausschließlich im Galopp geritten. Die Elemente einer Prüfung stammen aus der amerikanischen Arbeitswelt zu Pferd, die jedoch in Anlehnung an die klassische Dressur in eine "sportliche Kunstform" umgesetzt wurde. Schnelle und langsame Galoppzirkel, fliegende Galoppwechsel, Drehungen auf der Hinterhand (Spins), rasante Stopps (Sliding Stops), Hinterhandswendungen (Rollbacks) und Rückwärts-Richten sind die verschiedenen Lektionen der Reining. Die Reitweise erinnert an die Herkunft dieses Reitsports. So ist zum Beispiel die Zügelführung in den meisten Prüfungen einhändig. Erwünscht ist die exakte Kontrolle des Pferdes am losen Zügel durch minimale Zügel, Schenkel- und Gewichtshilfen. 



Ansprechpartner: Alina Güntert, Vertreterin der Westernreiter

 

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